Feuer machen

Feuer machen – eine Herausforderung?

Du musst in der Wildnis überleben und hast den ganzen Tag prima überstanden. Herzlichen Glückwunsch. Doch die Sonne geht langsam unter und du hast hoffentlich nicht erst jetzt die Idee, dich um ein Lagerfeuer zu kümmern. Feuer machen beginnt mit den Ressourcen. Und die solltest du schon untertags sammeln.

Die Vorbereitung

Abhängig von Tageszeit und Witterung kannst du ständig Ausschau nach Zunder halten und sammeln, was auch immer gerade verfügbar und geeignet ist. Das kann trockenes Gras sein oder Späne, die beim Schnitzen angefallen sind. Birkenrinde eignet sich ebenfalls hervorragend für ein Zundernest. Und so banal es klingen mag: Ein aufgeschnittener Tampon brennt hervorragend!

Auch größere Holzstücke sammelst du, denn das Feuer braucht Nahrung. Hier gibt es ein paar Tricks. Wieviel Holz brauchst du? Als Faustregel gilt: Doppelt so viel wie du glaubst, dass du benötigst. Das hat mehrere Gründe. Wenn das Feuer in der Nacht ausgeht, ist es finster und kalt. Du hast keine Lampe und vermutlich alles Brennbare an deinem Lagerplatz bereits verheizt.

Das heißt, du musst jetzt in der Dunkelheit losziehen und Holz suchen. das ist kalt. Das ist unbequem. Das ist gefährlich. Du hast ja kein Licht und könntest ich verirren oder verletzen. Und das Feuer musst du auch noch einmal im Dunkeln anmachen. Klingt nicht so toll. daher gilt also: Einfach mehr sammeln. Du wirst es dir danken.

Wenn du nur noch feuchtes Holz ergatterst, kannst du das übrigens neben deinem Lagerfeuer super trocknen. Das setzt natürlich voraus, dass du mit halbwegs trockenem Holz ein Feuer entfachen konntest.

Wenn du deinen Lagerplatz ausgesucht und die Feuerstelle definiert hast, befreist du diese von Laub und Zweigen. Um keinen Waldbrand zu riskieren, ist es wichtig, deine Feuerstelle gut abzusichern. Das geht zum Beispiel mit Steinen gut. Achtung: Auch außerhalb der Steine sollte nichts Brennbares mehr herumliegen – Stichwort Funkenflug!

Feuer machen

Nun steht deinem Lagerfeuer nichts mehr im Weg: Innerhalb deiner abgesicherten Feuerstelle errichtest du dein Tipi für das Zundernest. Ob du das Feuer mit modernen Hilfsmitteln oder wie in der Steinzeit machen möchtest, bleibt dir und deinen Möglichkeiten überlassen. Auf alle Fälle schadet es nicht, immer ein Feuerzeug oder einen Feuerstahl dabei zu haben. Es gibt übrigens auch Feuerstahl mit Magnesium. Doch auch wenn du ohne Hilfsmittel in der Wildnis überleben musst, kannst du dir mit einem Feuerstein (falls du einen findest) oder einem Holzstab behelfen.

Der Aufbau des Feuers
Aufbau des Feuers. Quelle: Survival-Rabe

Wie du das Feuer machen damit anstellst, kannst du in unserem Workshop Feuer lernen.

Dieses Survival-Messer mit integriertem Feuerstein ist übrigens das perfekte Gadget für unvorhergesehene Herausforderungen in der Natur: COMPANION SPARK black

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